Vicepotae anno 1203
stellt eine Reisegruppe aus dem heiligen Land, auf ihren Weg heim ins
Frankenreich dar:
Unruhen in Antiochia zwingen den dort herrschenden Fürsten
dazu, eine Delegation heim ins Frankenreich zu beordern, um Unterstützung,
Geld, Waffen, Krieger, von befreundeten oder verwandten Fürsten dort zu
erbeten. Dieser Delegation, schlossen sich, wie damals häufig üblich, auch
andere Reisende mit ähnlichem Ziele an. So entstand ein bunt zusammen
gewürfelter Haufen bestehend unter anderen aus einer Fürstin und deren Gefolge,
ein Kreuzritter, ein Ritter des deutschen Ordens, ein Ritter der Johanniter,
zwei schottischen Kriegern und allerlei Soldaten und Gesinde, die durch die
Torturen des Weges zusammen geschweißt werden.
Der Unbill einer
derartigen Reise und Überfälle muslimischer und seldschukischer Krieger haben
die Gruppe bereits stark dezimiert, sodass nur mehr wenige Ritter und Soldaten
zu deren Schutze übrig geblieben …. doch nichts kann deren Mut brechen …
denn ist auch der Glaube an den einen Gott tief verankert,
so huldigt der eine oder andere insgeheim auch „Vicepotae“ , der altrömischen
Göttin vom „Siegen und Saufen“
und so ziehen sie weiter ….